Quartiersarbeit

Präambel zur Satzung des Vereins „Jugendtreff Brühl-Beurbarung e.V.“

  1. Der Jugendtreff Brühl-Beurbarung soll vor allem Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus dem Stadtteil Brühl-Beurbarung Freizeit- und Begegnungsmöglichkeiten schaffen, unter pädagogischer Anleitung und in geschützten Räumen.
  2. Der Jugendtreff soll als soziales Lernfeld gelten, um Elternhaus und Schule bei den erzieherischen Bemühungen zu unterstützen. Es soll soziales Verhalten (Umgang mit Gleichaltrigen) eingeübt werden. Dazu sollen vor allem Angebote dienen, die Gemeinschaftssinn, Rücksichtnahme auf die Freiheit und Bedürfnisse anderer und Übernahme von Verantwortung für gemeinsame Freizeitgestaltung einüben. Durch die Mitwirkung von Jugendlichen bei Entscheidungen, die den Jugendtreff in seiner Programmgestaltung und als Institution betreffen, soll demokratisches Verhalten eingeübt werden. Der Jugendliche selbst soll das Gefühl bekommen, dass er in seiner Lebenssituation ernst genommen und unterstützt wird.
    Der Jugendtreff bietet offene Jugendarbeit an. Er soll die Möglichkeiten schaffen, sinnvolle Alternativen zum konsumorientierten Freizeitverhalten zu finden. Den Jugendlichen soll gleichzeitig auch ermöglicht werden, Anschluss an andere Gruppen zu erhalten.
  3. Die traditionell-ethischen und religiösen Grundwerte unserer Gesellschaft werden bejaht. In diesem Sinne soll auch Toleranz gewährt und Rücksicht genommen werden auf andersgeartete religiöse und weltanschauliche Gebundenheiten. Die Zusammenarbeit der Vertreter verschiedener Institutionen und Gruppierungen im Trägerverein kann den Jugendlichen dafür ein Beispiel geben.

Satzung für den Verein „Jugendtreff Brühl-Beurbarung e.V.“

  1. § 1. Der Verein führt den Namen Jugendtreff Brühl-Beurbarung e.V.
    Er hat seinen Sitz in Freiburg i. Br.
  2. § 2. Aufgaben des Vereins:
    Der Verein widmet sich in Freiburg – Brühl-Beurbarung der geistigen, sittlichen und staatbürgerlichen Bildung für Jugendliche beiderlei Geschlechts, der christlichen Lebenshilfe und der Wahrnehmung sonstiger Aufgaben, die mit der Jugendförderung in Zusammenhang stehen. Dieser Zweck wird verwirklicht durch den Betrieb des Jugendtreffs Brühl- Beurbarung.
  3. § 3. Gemeinnützigkeit:
    1. Der Verein verfolgt mit der Unterhaltung und dem Betrieb seiner Einrichtungen ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des zweiten Teils, dritten Abschnitts der Abgabenordnung 1977 vom 16.3.1976.
    2. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
    3. Die dem Verein zufließenden Mittel, Sachleistungen, sowie etwaige Gewinne, dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
    4. Keine Person darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden. Die Gewährung angemessener Vergütung für hauptamtliche Mitarbeiter aufgrund besonderer Anstellungsverträge bleibt hiervon unberührt.
  4. § 4. Mitgliedschaft:
    1. Die Mitglieder des Vereins sind als natürliche Personen die von den nachgenannten Institutionen und Gruppierungen entsandten Delegierten. Jede der Institutionen und Gruppierungen entsendet folgende Anzahl von Delegierten:
    a. Bürgerverein Brühl-Beurbarung 2 Delegierte
    b. Lortzingschule 2 Delegierte
    c. Evangelische Kirchengemeinde Freiburg 3 Delegierte
    d. Katholische Kirchengemeinde St. Konrad Freiburg 3 Delegierte
    2. Der Wechsel von Delegierten ist dem Vorstand schriftlich anzuzeigen, ebenso der Wechsel von Vorstandsmitgliedern. Falls eine Institution oder Gruppierung auf Zeit oder auf Dauer auf die Entsendung von Delegierten verzichtet, kann dies nur zum Jahresbeginn geschehen und muss dem Vorstand 6 Monate vorher, bis zum 30.6. des Vorjahres, schriftlich angezeigt werden.
    3. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Zugang der Beitrittsanzeige des aufzunehmenden Mitglieds und der entsendenden Institution oder Gruppierungbeim Vorstand.
    4. Die Mitgliedschaft endet:
    - durch Tod,
    - durch Austrittserklärung, die schriftlich gegenüber dem Vorstand erfolgen muss,
    - durch Ausschluss, über den der Vorstand mit zwei Drittel Mehrheit beschließt,
    - durch Rücknahme der Delegation.
    Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es den Zwecken des Vereins zuwiderhandelt oder das Ansehen des Vereins schädigt. Vor der Beschlussfassung über den Ausschluss ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich dazu zu äußern. Außerdem muss die Institution oder Gruppierung, von der es delegiert ist, gehört werden. Die Mitteilung über den Ausschluss ist dem Mitglied schriftlich zuzustellen.
  5. § 5. Organe des Vereins sind:
    Die Mitgliederversammlung und der Vorstand.
  6. § 6. Die Mitgliederversammlung:
    1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand mindestens einmal im Jahr einberufen. Auf Verlangen des Vorstandes oder von wenigstens einem Drittel der Mitglieder des Vereins hat der Vorsitzende jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.
    2. Die Mitglieder sind mit einer Frist von 14 Tagen schriftlich unter Angabe von Zeit, Ort und Tagesordnung einzuladen.
    3. Über die Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll anzufertigen. Dieses ist vom Protokollführer und dem Vorsitzenden zu unterzeichnen.
  7. § 7. Aufgaben der Mitgliederversammlung:
    Die Mitgliederversammlung ist das oberste Beschlussorgan des Vereins. Sie hat insbesondere folgende Aufgaben:
    1. Die Durchführung der in § 2 genannten Aufgaben des Vereins. Die Mitgliederversammlung legt im Benehmen mit den pädagogischen Mitarbeitern der Einrichtung die Grundlinien der Erziehungsarbeit in dem Jugendtreff fest.
    2. Beschlussfassung über Ausweitung oder Einschränkung des bestehenden Vereinsaufgaben.
    3. Wahl des Vorstandes im Sinne von § 8 Abs. 1.
    4. Bestellung der Kassen- und Rechnungsprüfer.
    5. Entlastung des Vorstandes.
    6. Beschlussfassung über Satzungsänderungen.
    7. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.
    8. Beschlussfassung über Ausschluss von Mitgliedern mit zwei Drittel Mehrheit der Mitglieder
    9. Beschlussfassung über den Haushaltsplan des Vereins, Entgegennahme der Jahresrechnung.
  8. § 8. Der Vorstand
    1. Der Vorstand besteht aus je einem der Delegierten der in § 4 aufgeführten Institutionen und Gruppierungen.
    2. Die Amtszeit des Vorstandes beträgt jeweils 2 Jahre. Er verbleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt.
    3. Der Vorstand wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und zwei gleichberechtigte Stellvertreter für jeweils 2 Jahre. Sie haben ihr Amt bis zur Wahl ihrer Nachfolger weiterzuführen.
  9. §9. Aufgaben des Vorstandes:
    Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er nimmt die laufenden Geschäfte des Vereins wahr, stellt die Jahresrechnung auf und bereitet die Mitgliederversammlung vor.
  10. § 10. Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung und des Vorstandes
    1. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig bei Anwesenheit von über der Hälfte der Delegierten. Übertragung des Stimmrechts auf einen anderen Delegierten seiner Institution oder Gruppierung ist ausnahmsweise möglich bei schriftlicher Anzeige an den Vorstand.
    2. Der Vorstand ist beschlussfähig bei Anwesenheit des Vorsitzenden oder eines der Stellvertreter und von mindestens zwei weiteren Vorstandsmitgliedern.
    3. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes werden mit einfacher Stimmenmehrheit der Anwesenden gefasst, soweit nicht durch Gesetzt oder diese Satzung eine andere Mehrheit vorgeschrieben ist. Über die Beschlussfassungen werden Niederschriften angefertigt, die vom Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen sind.
    4. Zur Beschlussfassung über Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der Mitglieder erforderlich.
  11. § 11. Beirat:
    1. Neben den zwei in § 5 genannten Organen wird ein Beirat gebildet. Der Beirat fördert und begleitet durch fachliche Beratung die Arbeit des Vorstandes und der Mitgliederversammlung. Der Beirat hat kein Beschlussrecht. Näheres, insbesondere die Zusammensetzung und die Ziele, regelt das Statut des Beirates.

 

2. Die Mitglieder des Beirates werden durch den Vorstand berufen. Dem Beirat sollen Fachkräfte angehören, die mit den Problemen des Stadtteils und mit dem

Jugendtreff (Jugendsozialarbeit) vertraut sind.

 

 

§ 12. Vertretung des Vereins:

 

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden und zwei

Stellvertretern. Der Vorsitzende vertritt gemeinsam mit einem der beiden Stell-

vertreter den Verein.

 

 

§ 13. Anstellungsträger:

 

Der Verein ist Anstellungsträger aller Mitarbeiter des Jugendtreff.

 

 

§ 14. Finanzierung:

 

1. Der Verein trägt nicht die Kosten seiner Tätigkeit. Die Finanzierung geschieht

durch Zuschüsse und Spenden.

 

2. Mitgliedsbeiträge werden nicht erhoben.

3. Die Jahresrechnung des Vereins unterliegt der Prüfung durch zwei von der

Mitgliederversammlung gewählte Kassenprüfer, die der Mitgliederversammlung

darüber zu berichten haben.

 

4. Das Rechnungsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

 

 

§ 15. Haftung:

 

Die Haftung des Vereins für ein Verschulden seiner Organe wird auf Vorsatz

und grobe Fahrlässigkeit beschränkt.

 

 

§ 16. Auflösung:

 

Die Auflösung des Vereins kann nur von mindestens zwei Drittel der erschienenen

Mitglieder auf einer ausschließlich hierzu einberufenen Mitgliederversammlung

beschlossen werden.

Zu dieser Sitzung ist 3 Monate vorher einzuladen.

 

Die Auflösung ist nur zum 30.6. des Jahres möglich. Der Auflösungsbeschluss

muss bis zum 30.3. desselben Jahres gefasst sein.

 

 

§ 17. Folgen der Auflösung:

 

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Freiburg, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden hat.

 

 

§ 18. Inkrafttreten der Satzung:

 

Diese Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

 

 

Beschlossen und verabschiedet in der Mitgliederversammlung am 4.12.2012

 

 

 

 

Christian Himmelsbach, Vorsitzender

 

 

 

Wolfgang Keffer, stellvertretender Vorsitzender

 

 

 

Andreas Kautzsch, stellvertretender Vorsitzender